Aktuelles

Hans-Jochen Reinecke † 

Am 2. September 2018 verstarb der 
ehemalige Vorsitzende des Landesverbands der FF Berlins 
Dipl. Hdl Hans-Jochen Reinecke im Alter von 86 Jahren. 
Mit tief empfundenem Beileid -der Vorstand -

 

 

Berliner Meister und Pokalsieger wurde die FF Karow

 

1. FF Berlin-Karow 25:17 sec
2. FF Team Berlin Niederschönhausen/Blankenfelde 27:00 sec
3. FF Berlin-Pankow 30:12 sec
4. FF Berlin-Buch 43:65 sec

5. FF Erkner 45:94 sec
6. FF Berlin- Altglienicke 52:82 sec
7. FF Berlin- Kaulsdorf 1:17:21 sec
Herzlichen Glückwunsch und ein großes Dankeschön an alle Helfer.
Pressemitteilung vom 03.08.2018 - Große Katastrophenschutzübung fällt aus
Presseinformation Übung fällt aus.pdf
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Constanze Abraham † 

mit Bestürzung mußten wir zur Kenntnis nehmen, daß unsere Ansprechpartnerin im Fachbereich Mädchen und Frauen verstorben ist. Unser Mitgefühl gilt ihrer jungen Familien und allen Angehörigen von Conny.

 

In tiefer Trauer der Vorstand,

 

Unsere Petition an das Berliner Abgeordnetenhaus: Bitte mitmachen und teilen

 

 

https://www.openpetition.de/pdf/unterschriftenformular/moderne-loeschfahrzeuge-fuer-die-sicherheit-der-hauptstadt

 

Die aktuelle Fahrzeugsituation macht es deutlich, die Berliner Feuerwehr steht kurz vor der Handlungsunfähigkeit im Regeleinsatzdienst der Brandbekämpfung und technischen Hilfeleistung, aber auch im Katastrophenschutz droht der totale Zusammenbruch. 

weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemittelung s.u.:

EU-Datenschutz -Grundverordnung und das neue Bundesdatenschutzgesetz 

Am 25. Mai 2018 tritt eine europaweite Gesetzesregelungen in Kraft, die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) .

Nach derzeitigem Stand kann die DS-GVO in viele verschiedene Richtungen ausgelegt werden, da Verstöße dagegen erst noch bewertet werden müssen.Die neuen Regelungen gelten nicht nur für „Unternehmen“ (Art. 4 Nr. 18 DS-GVO), sondern für alle natürlichen und juristischen Personen – auch für Vereine.

Handeln müssen nun besonders die Feuerwehrvereine bzw. Fördervereine, die persönliche Daten ihrer Mitglieder verwalten und verarbeiten. Die DS-GVO betrifft in Teilen die einzelnen Feuerwehren, vor allem, wenn sie eigene Webseiten betreiben, aber auch den Umgang mit den Daten von Feuerwehrleuten in den Feuerwehren.

Der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz hat hier mit seinem Fachbereichsleiter Recht, Dr. Christoph Pitsch, eine Handlungshilfe erarbeitet.

Wir bedanken uns für die Bereitstellung der Informationen des LFV Rheinland-Pfalz.

 

Da von der EU hier ein wichtiges Thema angestoßen wird,

hier ein paar Hinweise der anderen Landesfeuerwehrverbände (LFV):

 

LFV Brandenburg

Neu ist in der Datenschutz-Grundverordnung der Begriff „Verarbeitungsverzeichnis“ in Art. 30 DS-GVO. Diese Vorschrift verlangt, dass jeder, der über die Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet, dokumentieren muss, in welchem Zusammenhang und zu welchem Zweck mit personenbezogenen Daten gearbeitet wird. Hier müssen Feuerwehrvereine einmalig sämtliche Prozesse dokumentieren und beschreiben, die im Zusammenhang mit der Verarbeitung von personenbezogenen Daten bestehen (also bspw. in der Kassenverwaltung, bei der Öffentlichkeitsarbeit etc.)

 

LFV Bayern 

Die DS-GVO enthält keine ausdrücklichen Regelungen für den Umgang mit Fotos von Personen. Sie geht davon aus, dass ihre allgemeinen Regelungen für personenbezogene Daten ausreichen um solche Fälle zu lösen.Ob das wirklich funktionieren kann, wird im Augenblick noch von Fachleuten diskutiert. Darum muss sich der Fotograf eines Vereins jedoch zunächst einmal nicht kümmern. Er kann auch künftig von der umfangreichen Rechtsprechung ausgehen, die es schon gibt.

Nach § 22 KUG (Kunsturhebergesetz) dürfen Bildnisse nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden. Die Einwilligung gilt im Zweifel als erteilt, wenn der Abgebildete dafür, dass er sich abbilden lässt, eine Entlohnung erhielt.

§ 23 KUG regelt ergänzend, dass Bildnisse aus dem Bereich der Zeitgeschichte, Bilder, auf denen Personen nur als Beiwerk neben einer Landschaft oder sonstigen Örtlichkeit erscheinen, Bilder von Versammlungen, Aufzügen und ähnlichen Vorgängen, an denen die dargestellten Personen teilgenommen haben, Bildnisse, die nicht auf Bestellung angefertigt sind, sofern die Verbreitung oder Schaustellung einem höheren Interesse der Kunst dient, ohne die nach § 22 KUG erforderliche Einwilligung verbreitet und zur Schau gestellt werden dürfen.

Als Grundregel gilt: Es ist eine Einwilligung der abgebildeten Person erforderlich.

Von dieser Grundregel gibt es einige Ausnahmen. (s. § 23 KUG)

„Einwilligung“ heißt dabei: Die Zustimmung muss vorher eingeholt werden. Sollte das versäumt worden sein, kann man den Betreffenden natürlich auch noch nachträglich fragen und er kann auch noch nachträglich zustimmen. Das ändert aber nichts daran, dass zunächst eine Rechtsverletzung erfolgt ist. Besondere rechtliche Regeln zum Thema „Fotos im Internet“ für Vereine gibt es nicht. Anwendbar sind die allgemeinen Regeln des KUG. Häufig kommen hier die Ausnahme gemäß § 23 KGU ins Spiel. Eine Einwilligung ist dann nicht erforderlich. Dies betrifft oft Bilder von Vereinsveranstaltungen. Das gilt auch dann, wenn einzelne Teilnehmer persönlich zu erkennen sind. Wesentlich ist jedoch, dass die dargestellten Personen gerade als Teilnehmer der betreffenden Veranstaltung abgebildet werden. Der Bezug zur Veranstaltung muss als klar zu erkennen sein. Das ist nicht mehr der Fall, wenn gezielt nur ein einzelner Teilnehmer fotografiert worden ist. Dann ist eine Einwilligung nötig.

Beispiel Tag der offenen Tür: Ein Foto zeigt eine Vorführung der Freiwilligen Feuerwehr und mehrere begeisterte Zuschauer darunter auch Kinder. Das Foto darf ohne Einwilligung verbreitet werden. Dies lässt sich damit begründen, dass es sich um eine öffentliche Veranstaltung handelt, die sich bewusst an die Zuschauer wendet. (§ 23 Abs. 1 Nr. 3 KUG)

Unzulässig dagegen wäre das „Heranzoomen“ einzelner Personen aus der Menge. Dazu wäre die Einwilligung der Person erforderlich.

Beispiel Politikerbesuch: Eine Feuerwehr erhält Besuch vom Staatssekretär. Er führt Gespräch mit dem Vorstand und dabei entstehen fokussierte Bilder. Hierzu ist keine Einwilligung der abgebildeten Personen erforderlich. Der Staatssekretär ist eine Person der Zeitgeschichte und die sonstigen abgebildeten Personen sind neben ihm eine Art „Beiwerk“. (§ 23 Abs. 1 Nr. 1 KUG)

Einsatzfotos dürfen – selbstverständlich ohne Abbildung des Geschädigten – aufgenommen und veröffentlicht werden. Es sollt auch auf das schwärzen von Nummernschildern etc. geachtet werden. Die Veröffentlichung lässt sich damit begründen, dass es sich um ein Ereignis des öffentlichen Interesses handelt. (§ 23 Abs. 1 Nr. 3 KUG)

Selbstverständlich gibt es auch bei Bildern von Veranstaltungen Grenzen. Sie sind dann erreicht, wenn ein berechtigtes Interesse der abgebildeten Person erreicht wird (§ 23 Abs. 2 KUG). Darum unser Tipp: Wenn Ihnen Ihr Bauchgefühl sagt, dass etwas nicht gut ist, ist es meistens auch nicht gut!

Generalle Ratschläge für Einwilligungen -Soweit eine Einwilligung erforderlich ist, ist folgendes zu beachten:

Eine vorbeugende allgemeine Einwilligung macht keinen Sinn. Denkbar ist jedoch eine Regelung, die auf konkrete Situationen bezogen ist, in der Satzung oder der Beitrittserklärung zum Verein. Dringend zu raten ist deshalb, mit schriftlichen Einwilligungen zu arbeiten. Mündliche Einwilligung kann man nur schwer nachweisen.

Allgemeine Fotohinweise bei Veranstaltungen ersetzen keine individuelle Einwilligung. Trotzdem haben Sie sich bewährt und reduzieren das Potential für Ärger.

Wenn es um Fotos von Minderjährigen geht, ist eine bei mehreren Sorgeberechtigten die Einwilligung von allen Sorgeberechtigten erforderlich.

 

Für weiteren Fragen verweisen wir auf das Heft „Erste Hilfe zur DS-GVO“, das wir bereits oben erwähnt haben und auf einen Beitrag des Bundes Innenministeriums: DS-GVO

 

Die Feuerwehrverbände hoffen, dass auch dieses komplexe Thema für das Ehrenamt leistbar und umsetzbar ist.

 

Pressemitteilung des LFV Berlin

Weitere Pressemitteilungen finden sie hier.

Anfragen des Abgeordnetenhauses

aktuell:

des Abgeordneten Tom Schreiber (SPD)

 
 
Erneuerungsbedarf bei Einsatzfahrzeugen der Berliner Feuerwehr

 

zum Thema Berliner Feuerwehr

zu finden auf der Homepage unter Informationen

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