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Foto: Hegemann

06.12.2019 - Erklärung

Der Präsidialrat des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) erklärt:

 

Der aktuelle öffentliche Diskurs rund um den Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes schadet dem Deutschen Feuerwehrverband und dem Ansehen der Feuerwehren sehr. Diese Diskussion sehen die Mitgliedsverbände des Deutschen Feuerwehrverbandes mit großer Sorge.

 

Die Frage, ob der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes zurücktreten soll, war und ist - entgegen der immer wieder in der Öffentlichkeit auftretenden Behauptungen und Mutmaßungen - zu keinem Zeitpunkt verbunden mit den politischen Äußerungen des Präsidenten gegen Rechtspopulismus und hatte auch keine Begründung in dem Migrationshintergrund einer Mitarbeiterin.

 

Jede anderslautende Debatte entbehrt jeglicher Grundlage.

 

Die Vizepräsidenten haben an das für sie zuständige Gremium, den Präsidialrat des Deutschen Feuerwehrverbandes berichtet. Die Vizepräsidenten tragen keine Verantwortung für die entstandene mediale Diskussion. Dass die vertrauliche Information in die Öffentlichkeit gelangt ist, ist höchst bedauerlich.

 

Die Gründe für die Vertrauenskrise wurden heute in nichtöffentlicher Sitzung umfassend erörtert. Ausschlaggebend war neben strukturellen Aspekten eine fortgesetzte gestörte Kommunikation innerhalb des Präsidiums.

 

Die Feuerwehrverbände decken keine rechtsnationalen Tendenzen. Wir dulden kein radikales Gedankengut, sondern stehen für alle Werte einer freiheitlichen Demokratie ein. In unseren Feuerwehren engagieren sich Menschen ehrenamtlich im Sinne des Gemeinwohls – unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Aussehen oder Glaube! In den Ländern wurden daher bereits in der Vergangenheit zahlreiche Projekte für Vielfalt und Demokratie initiiert. Diese Projekte werden wir auch in Zukunft mit großer Energie gestalten. Auch der Deutsche Feuerwehrverband gestaltet die wichtige Arbeit in den Projekten wie „Zusammenhalt durch Teilhabe“ bzw. entsprechenden Nachfolgeprojekte auch weiterhin aktiv mit.

 

Der Präsidialrat hat einstimmig beschlossen, dass am 4. April 2020 in Erfurt eine ordentliche Delegiertenversammlung einberufen wird, um das Präsidentenamt neu zu besetzen. Präsident Ziebs hat erklärt, zu dieser Neuwahl nicht zu kandidieren. Die Vizepräsidenten stellen sich nach einem mehrheitlichen Vertrauensbeschluss im Präsidialrat gleichwohl einer Bestätigung in der Delegiertenversammlung für die jeweils restliche Amtszeit.

 

Bis dahin wird das Präsidium zum Wohle der Deutschen Feuerwehren konstruktiv weiter zusammen arbeiten.

 

Soweit es in den vergangenen Wochen zu Drohungen gegenüber dem Präsidenten gekommen ist, verurteilen wir dies ebenso scharf, wie verbale Verunglimpfungen von Vizepräsidenten in sozialen Netzwerken. Persönliche Angriffe auf Repräsentanten unseres Verbandes sind nicht akzeptabel.

 

Die Mitglieder des Präsidialrates werden die Mitglieder ihrer Landesverbände über die Ergebnisse der Sitzung informieren, sodass der Informationsfluss in den Feuerwehren gewährleistet ist.

 

Der Präsidialrat fordert abschließend dazu auf, wieder zur Sacharbeit zurückzukehren.

 

Im kommenden Jahr findet in Hannover der Deutsche Feuerwehrtag statt. Ziel bleibt, auch bei diesem Deutschen Feuerwehrtag die Geschlossenheit und Leistungsfähigkeit der Deutschen Feuerwehren eindrucksvoll darzustellen.

 

 

 

 

 

Tag des Ehrenamts, die Freiwillige Feuerwehr in der Bundesrepublik ist mit knapp eine Million Mitgliedern eine große Familie.

 

 

Im November konnten im Bärensaal 50 Feuerwehr-Angehörige, mit dem Ehrenzeichen in den Stufen 2-5, vom Innensenator Andreas Geisel ausgezeichnet werden.

weitere Infos findet Ihr hier: Berliner Feuerwehrorden

+++ Förderung des Ehrenamtes mit großer Verkaufsaktion in Berlin/Brandenburg +++

In eine besondere Notlage kann jeder einmal geraten und die schnelle Hilfe der Feuerwehren und Ersthelfer benötigen. Das besondere Engagement der Kameradinnen und Kameraden würdigt die genossenschaftlich organisierte Regionalgesellschaft EDEKA Minden-Hannover jetzt mit einer speziellen Spendenaktion. Zu Gunsten der Landesfeuerwehrverbände Berlin und Brandenburg setzt der Lebensmittelhändler seit dem 19. August ein deutliches Zeichen für die Arbeit der meist ehrenamtlichen Helfer. Mit dem Verkauf der Bauerngut „Feuerwehr-Salami“ und dem „Feuerwehr-Brot“ von Schäfer’s in den rund 380 Supermärkten Berlins und Brandenburgs können sich die Kunden und die Märkte so gemeinsam an der Aktion beteiligen.

Bei dem gemeinsamen Pressetermin der Verbände und EDEKA in Berlin bedankte sich der Präsident des LFV Brandenburg e.V., Werner-Siegwart Schippel, für die Aktion, mit der die Feuerwehren als Garant für Sicherheit gewürdigt werden. „In der Gesellschaft verändert sich aktuell gerade die Wertschätzung für unsere Einsatzkräfte. Wie wichtig die Arbeit unserer Kameradinnen und Kameraden wirklich ist, weiß man ja oft erst zu schätzen, wenn man selbst oder jemand im persönlichen Umfeld gerettet werden muss“, so der Präsident. Den Erlös der Aktion wird der Brandenburger Verband in die Jugendarbeit investieren.

Noch bis zum 31.Dezember sammeln die etwa 380 EDEKA-Märkte, EDEKA Center, Marktkauf-Häuser und NP-Märkte in Berlin und Brandenburg und spenden einen Teil des Erlöses aus dem Verkauf der Aktionswaren. Die Salami und das Brot werden von Bauerngut und Schäfer’s, den Produktionstöchtern der EDEKA Minden-Hannover, exklusiv für die Aktion hergestellt. Pro verkauftem „Feuerwehr-Brot“ fließen 20 Cent und je verkaufter „Feuerwehr-Salami“ 50 Cent direkt an die beiden Landesfeuerwehrverbände. „Unterstützen wir gemeinsam jene Helfer, die für uns alle da sind, wenn es brennt!“, betont Vertriebsgeschäftsführer Hans-Ulrich Schlender.

„Wir freuen uns sehr, dass wir durch die EDKEA Minden-Hannover mit dem Verkauf der extra für diese Aktion hergestellten Feuerwehr-Produkte so viel Aufmerksamkeit bekommen. Die Freiwilligen Feuerwehren in der Region Retten-Löschen-Bergen-Schützen, rund um die Uhr. Das ehrenamtliche Engagement braucht auch Unterstützung, denn es spenden 1.500 Freiwillige in Berlin und 58.000 Freiwillige in Brandenburg etwas sehr Kostbares: IHRE ZEIT. Unterstützen sie uns!“, ergänzt Frank Scholz, der stellvertretende Landesverbandsvorsitzende Berlins.

Pressemitteilung des LFV Berlin

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.Was wäre, wenn Notre-Dame in Berlin stehen würde?

Anfragen des Abgeordnetenhauses

aktuell:

 

des Abgeordneten 

Mario Czaja (CDU)

 

Alternativstandortes für die Freiwillige Feuerwehr Mahlsdorf

 

zum Thema Berliner Feuerwehr

zu finden auf der Homepage unter Informationen

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